Vom “Ländle” im Südwesten der Republik oder der Schweiz ist der Nachtzug eine ganz gute Möglichkeit, in die fernen Metropolen Berlin oder Amsterdam zu kommen. Der Nachtzug soll allerdings bis Ende 2016 ganz gestrichen werden, was ich wirklich jammerschade finde!

Vorausgesetzt man kommt auf den Gedanken, weil er im Sparpreisfinder der DB nämlich gar nicht erst angezeigt wird (der bietet einem einen tollen Sitzplatz im IC-Wagon, probiers lieber nicht aus!). Der Nachtzug soll allerdings bis Ende 2016 ganz gestrichen werden, was ich wirklich jammerschade finde. Denn so mancher möchte nicht den halben Tag in einem ICE verbringen, aus welchen Gründen auch immer. Oder kann sich das ganz einfach gar nicht leisten. Alternativ bleibt dann noch die Mitfahrgelegenheit, in der ich mich manchmal wegen meines Wissens über die letztes Jahr um drei Prozent (auf rund 3500, sprich 10 Tote pro Tag) gestiegene Zahl tödlicher Unfälle auf deutschen Strassen schon aus Sicherheitsgründen nur bedingt wohl fühle (http://www.spiegel.de/auto/aktuell/unfallstatistik-2015-erneut-mehr-verkehrstote-in-deutschland-a-1079184.html). Oder der Bus, der gerne mal gute 10 Stunden braucht. Nachtbusse gibts zwar auch, aber darin ist an erholsamen Schlaf in der Regel auch nicht zu denken. Bleibt für die ganz Skrupellosen natürlich noch der Billigflieger, der deshalb im letzten Jahr um stolze vier Prozent zugelegt hat (http://www.spiegel.de/reise/aktuell/8000-fluege-am-tag-luftverkehr-ueber-deutschland-nimmt-stark-zu-a-379415.html).
Um dieser Entwicklung in die völlig falsche Richtung Einhalt zu gebieten wären doch zum Beispiel europäische Nachtschnellzüge was dolles: Donnerstag 18 Uhr in Frankfurt einsteigen, Freitag Morgen bis Sonntag Abend Barcelona auf den Kopf stellen, und Sonntag Abend wieder in die Koje gen Heimat.
Zurück in die Realität: Träum weiter, und zwar dieses Jahr noch so oft wie möglich im Nachtzug, bevor der vorerst mal aufm Abstellgleis landet.

Fazit: Der Nachtzug ist eine super-ökologische Alternative zum super-unökologischen Fliegen. Verantwortungsvolle Verkehrspolitik würde dafür sorgen, dass er ausgebaut, und nicht eingestampft wird.

2017-09-24T22:55:30+00:00